Dragon Dreaming for business

Dragon Dreaming for business – Intensive
06.-09.02.2017, Seminarzentrum Grube Louise, Westerwald

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Dragon Dreaming, die von John Croft entwickelte Projektphilosophie, gilt als Alchemie der Projektarbeit.
Dragon Dreaming ist agil, non-linear und liefert überraschende Tools jenseits des Projektmanagement-Mainstreams. Die von australischen Ureinwohnern inspirierten Praktiken, ermöglichen es, aus Silo-Denken auszusteigen und tatsächlich Grenzen, die immer wieder Projektfortschritte hemmen, zu überwinden. Dragon Dreaming involviert so genannte nicht integrierbare Gegenspieler und überwindet Gewinner-Verlierer-Spiele.

Dragon Dreaming for business bietet einen umfassenden Einstieg und vermittelt die wichtigsten Modelle und Werkzeuge. Das Intensiv-Training wird begleitet von Kommunikationslotse Dirk Blumberg.

Im Spätsommer kommt John Croft zu uns und bietet vom 12.-16.09.2017 mit „Dragon Dreaming – Overcoming Blockages“ eine passende Erweiterung an! Wir bieten mit den beiden Bausteinen – jetzt im Februar und dann im September – einen intensiven Lernweg in einer inspirierenden Community an.
Jetzt in Dragon Dreaming einsteigen!


Ein Kunde über ein laufendes Projekt: „Die einzelnen Akteure stellen zunehmend ihre eigenen Interessen in den Vordergrund!“ Wir sprachen darüber und er sagte: „Ich schaffe das einfach nicht allein!“ und „Wir brauchen eine Struktur, die das gemeinsame Thema in den Mittelpunkt stellt.“ Intuitiv hat der Kunde eine wichtige Grundvoraussetzung und ein wichtiges Gestaltungsprinzip benannt, damit Projekte wirklich erfolgreich werden können.
1. Die Erkenntnis „Ich kann es nicht allein“. Damit ein Traum wirklich ins Leben kommt muss die Bereitschaft vorhanden sein, seinen individuellen Traum zu Gunsten eines gemeinsamen, größeren Traums sterben zu lassen, der dann mit gemeinsamer Kraft ins Leben gebracht wird.
2. Das Gestaltungsprinzip „eine Struktur, die das Thema in den Mittelpunkt stellt.“ John Croft nennt es die Empty Centered Organisation. Wenn ein Projekt sowohl dem Einzelnen, der Gemeinschaft und der Welt dient, dann ist das Thema so relevant für alle, dass es immer im Mittelpunkt steht und man gemeinsam dem Thema dient.
Das war ein Einstieg in ein wunderbares, inspirierndes Gespräch über facilitatives Projektdesign und den praktischen Nutzen, den wir mit Dragon Dreaming methodisch und kulturell leisten können.

Nicole Hackenberg, Kommunikationslotsen

Das Projekt ist häufig das Mittel der Wahl, wenn in Organisationen, Gemeinden, etc. Neuland betreten werden soll. Wenn der längst als dringlich empfundene Wandel gelingen soll, brauchen wir eine Art der Projektarbeit, die Grenzen überwindet, Verschiedenheit einlädt, Gewinner-Verlierer-Spiele beendet.     

Wie gestaltet man ein förderliches Projektumfeld?

  • Wie schaffen wir Projekte, die die Menschen wirklich beflügeln?
  • Gibt es eine Alchemie der Projektarbeit, die Projekten das „Gen des Gelingens“ einhaucht?
  • Wie ist ein Projekt gestaltet, sodass die Beteiligten bereits eine Vorfreude für das nächste Projekt in sich tragen?

Wer sich solche Fragen stellt, hat ein zukunftsfähiges Verständnis von Projekten erlangt. Zum Beispiel ein Verständnis dafür, dass es bei Projekten nicht nur um ein singuläres Projektziel geht, sondern das neben dem WAS (was soll erreicht werden) auch das WIE ( wie soll das WAS erreicht werden) wichtig ist. Tritt man einen Schritt zurück und schaut auf die Abfolge mehrerer anscheinend unabhängiger Projekte wird schnell deutlich, dass das WIE viel wichtiger ist als das WAS. Die Kultur der Zusammenarbeit, das gewonnene Vertrauen oder angehäufte Misstrauen, Missmut oder Zuversicht sind das Fundament, auf dem das nächste Projekt aufsetzt. Die lineare Vorstellung „jedes Projekt hat einen Anfang und ein Ende“ weicht der Erfahrung, dass Projekte Holons sind (Teile von größeren Teilen, die selber kleine Teile beinhalten) und ein zyklisches Grundmuster haben.

Das jetzige Projekt ist die Chance, das Vertrauen aufzubauen, damit das nächste Projekt wirklich kühne Ziele erreichen darf. Deshalb bieten Projekte die Chance zur Beziehungsarbeit. Es geht also immer um mehr und um Langfristigeres als das Managen des laufenden Projektes. Deshalb sprechen wir vom Facilitativen Projektdesign oder Projektfacilitation.


Was muss geschehen, damit aus Projekten wirksame bzw. hilfreiche Beziehungsangebote werden?

Das Projekt kann einen Raum kreieren, in denen Menschen Menschen begegnen, über die sie sonst nur gesprochen haben – hier lernen sie sich kennen und verstehen. In Projekten können alte Grabenkriege überwunden werden. Stattdessen erwächst vereinte Tatkraft. Im Projekt kann der Mut entstehen, alte Wege des Wirtschaftens und der Zusammenarbeit zu verlassen, um zuversichtlich Neues in die Welt zu bringen. Hier ist der Punkt, wo Vertrauen und Zutrauen einen neuen Anfang nehmen können.

An dieser Stelle ergibt sich für Berater in Projekten eine ganz neue Aufgabe: Die Begleitung von Projekten in ein umsetzungsfreundliches Umfeld. Die Basis dafür ist, neben dem facilitativen Projektdesign (nicht gemeint ist klassisches Projektmanagement), das soziale Netz, das zwischen den Projektpartnern geknüpft wird. Deshalb sprechen wir hier von Projektfacilitatoren.

Die Grenzen zwischen denen, die ihre Idee umsetzen dürfen, denen, die die Umsetzung planen und denen, die es dann ausführen müssen und denen, die später damit leben müssen, werden aufgelöst. Die Menschen, die umsetzen, planen und managen ihren Prozess. Das ist Facilitation in Reinform.

Ein tausendfach bewährter Ansatz aus der Ökologiebewegung zeigt nun neue Wege auf, Projekte nachhaltig, umsetzungsstark aufzusetzen – das Dragon Dreaming (Dr.Dr.) des australischen Dr.Dr.-Founders John Croft. John Croft; Organisationsentwickler, hat im Auftrag der Westaustralischen Regierung Menschen in hunderten Projekten erfolgreich gemacht.

 

Was ist Dragon Dreaming?

Dragon Dreaming ist ein lebendiger systemischer Ansatz, inspiriert durch die australische Kultur der Aborigines sowie durch empirische Tiefenökologie, Neurowissenschaften und die modernen Naturwissenschaften. Das Ziel ist es erfolgreiche Organisationen und Projekte aufzubauen die einen grundlegenden Wandel ermöglichen, hin zu einer ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Entwicklung.

Dragon Dreaming

Dragon Dreaming zeigt sich als kraftvolles, ganzheitliches Projektplanungswerkzeug, das auf einem pfiffigen 12- Stufen Ablauf und vier Phasen beruht.

Dabei steht Dragon Dreaming nicht in Konkurrenz zu modernen Projektansätzen wie Scrum etc. Vielmehr bietet Dragon Dreaming praktische Werkzeuge und eine Betrachtungsebene, die die Art und Weise, wie sich die Dynamiken zwischen Projektbeteiligten entwickelt, hilfreich erklärt. Aus dieser veränderten Perspektive ergeben sich dann neue, erstaunlich wirksame Gestaltungsoptionen für die konkrete Arbeit im Projekt. Diese Perspektivveränderung erlaubt es weiterhin die Dynamik in bereits laufenden Projekten zu analysieren und zu verändern.


Dragon Dreaming ist

  • ein kraftvolles, ganzheitliches Planungs- und Analysewerkzeug für Projekte
  • eine wirksame Technik eine Win/Win-Kultur aufzubauen
  • eine „Projektmanagement“-Philosophie für unverschämt erfolgreiche Projekte und Organisationen
  • eine Toolbox mit Tipps und Techniken, die in andere Projektansätze adaptiert werden können
  • eine Community von Anwendern, die Erfahrungen teilen, gemeinsam lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Was ist das Besondere an diesem Dragon Dreaming for business – Intensive?

Dieses Intensiv-Training ist aus dem Wunsch heraus entstanden, die Erfahrung und das profunde Wissen aus Dragon Dreaming, das viele Non-Profit-Organisationen sehr erfolgreich macht, in die unternehmerische Projektwelt zu bringen. Die besondere Teilnehmergruppe dieses Trainings aus erfahrenen Prozessbegleitern und Projektmanagern aus der Wirtschaft mit ihren spezifischen Erfahrungen und Bedürfnissen bietet eine besondere Lerngemeinschaft. Neben dem 12-stufigen DragonDreaming Prozess wird in diesem Training das Organisationsmodell der „Empty Centred Organisation“ (ECO) für aufwachsende Projekte eingeführt. Diese ECO kann aus dem Dragon Dreaming Prozess erwachsen und bietet die Chance einen neuen Grad von Selbststeuerung in Großprojekten zu ermöglichen und selbstorganisierende Organisationen aus Projekten heraus aufzubauen.

 Sie sind hier gut aufgehoben und können viel lernen, wenn Sie …

  • An Projekten als Projektleiter, Projektmanager, Auftraggeber oder Berater beteiligt sind.
  • Projekte facilitieren statt managen wollen.
  • In einer Gemeinschaft erfahrener Kollegen lernen wollen
  • Sie die Projekte, die aus Ihren Beratungsprozessen (und Open Space) entstehen, umsetzungsstärker machen wollen
  • eine Menge neuer Modelle und Prinzipen für die OE kennen lernen wollen
  • ein Organisationsmodell kennen lernen wollen, das Selbstorganisation und Selbststeuerung ermöglicht (Empty Centerd Organisations).

Das Trainerteam

 

Nicole Hackenberg und Dirk Blumberg von den Kommunikationslotsen.

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Nicole Hackenberg
Dirk Blumberg

Ihre Trainer sind Facilitator, Großgruppenspezialisten und assoziierte Partner der Kommunikationslotsen. Sie beraten und begleiten seit vielen Jahren national und international agierende Organisationen und Konzerne zu den Themen Führung, Veränderung und Zusammenarbeit.

 

Trainingszeiten

Das Training findet vom 06.-09.02.2017 in der Grube Louise, Westerwald statt.

1. Tag: 13.00 – 18.00 Uhr, 2.&3. Tag: 09.00-18.00 Uhr, 4. Tag: 09.00-16.00 Uhr  + optional: Abendeinheiten von 20:00-21:00 Uhr von Tag 1-3

Im Anschluss an das Training erhält jeder Teilnehmer umfangreiche Unterlagen (englisch, in Teilen deutsch) auf einem Datenträger, ein Fotoprotokoll und die Lernlandkarte Dragon Dreaming (bei Erscheinen).

Die Kosten:

1400,00 Euro

Alle Preise verstehen sich inkl. Arbeitsunterlagen zzgl. 19% MwSt und zzgl. Hotelkosten/Tagungspauschale.

Die Tagungspauschale inkl. anteiliger Seminarraummiete des Seminarzentrums begleichen Sie gegen Rechnung direkt vor Ort vom Seminarzentrum Grube Louise.

Seminar-Location

Seminarzentrum Grube Louise, Bergstr.1‐5, 56593 Bürdenbach (Grube Louise)
Wir buchen für Sie ein Zimmer im Seminarzentrum Grube Louise. Sollten Sie dies nicht wünschen, wählen Sie bitte die entsprechende Option bei der Buchung über unseren Partner xing-events

 

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