Lotsentage 2017

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Lotsentage 2017 vom 8.-9. Oktober, Grube Louise. Jetzt anmelden!

Idee & Hintergrund

Die Lotsentage sind Treffpunkt für alle Kollegen und Alumnis unserer Fortbildungen. Dort zelebrieren wir Facilitation und Visualisierung, stehen für kollegiale Beratung zur Verfügung und treffen uns im Kreis.

Inhalte 2017

An den Horizont der Fantasie – Geschichten und Inspirationen aus dem Atelier für Sonderaufgaben

Wir laden euch am Sonntag ein, mit uns gemeinsam einen Blick über den Tellerrand zu wagen in das Atelier für Sonderaufgaben. Wir erhalten Einblicke in ihre Arbeitsweise, lassen uns zu unüblichem Handeln anregen und entwickeln Ideen, die uns und unseren Kunden ein ungewöhnliches Erlebnis ermöglichen.

http://sonderaufgaben.ch/

Das klein-künstlerische Unternehmen „Atelier für Sonderaufgaben“ wurde 1999 von den Zwillingen Frank und Patrik Riklin gegründet mit dem Ziel, unabhängige und kompromisslose Kunst zu produzieren und Sonderaufgaben wahrzunehmen, für die sich niemand so richtig zuständig fühlt.

Hier ein paar Beispiele aus ihrer Arbeit:
Projekt „Quatschmobil“, 2014
Das „Quatschmobil“ ist eine Vision für Schweizer Städte, bei dem Autos ausschliesslich mit „sprechen“ in Fahrt kommen. Das gesprochene Wort wird zum Treibstoff. Jeder Fahrgast fährt kostenlos, sobald er zu einer spezifischen Frage quatscht. Chauffiert wird er von der Bevölkerung. Dies mit sozialem Nebeneffekt: Pro gefahrene 10 Kilometer werden zufällige Aktionen unmittelbar im Alltag der Stadtbewohner ausgelöst. In Luzern an der Baselstrasse. Zum Beispiel ein kostenloser Haarschnitt, eine Schuhreparatur oder eine spendierte Pizza.

Weitere Informationen zur Vision unter www.quatschmobil.ch

Aktion „Fliegen retten in Deppendorf“, 2012
Unternehmer Dr. H.-D. Reckhaus beauftragte die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin, eine Idee für den Markteintritt einer Fliegenfalle zu entwickeln. Die Gebrüder Riklin wählten – nicht zuletzt aus ethischen Gründen – die Strategie der Gegenbewegung: Die Welt der Fliegen soll für einmal zu ihren Gunsten umgekehrt werden. Ganz nach dem Motto: Retten statt töten. Es geht um ein neues Verständnis und Bewusstsein für Insekten, das zwiespältige Verhältnis zwischen Mensch und Insekt und den daraus entstehenden Diskurs darüber, wie viel Wert eine Fliege in unserer Gesellschaft hat.
Allein mit der Kraft der Kunst wird das System einer bestehenden Unternehmensstruktur aus der Insektenbekämpfungsindustrie aufgebrochen und erweitert. Die Aktion provoziert eine neue Unternehmensphilosophie zwischen dem Retten, dem Töten und dem Geschäft. Die vermutete Absurdität des Fliegenrettens eröffnet eine neue Dimension in der Welt der Insektenbekämpfung, indem die kreative Anstiftung der Kunst das Denken und Handeln eines Unternehmers entscheidend beeinflusst. Dieser Transformationsprozess zeigt, dass die Kunst fähig ist, einen Unternehmer vom „Insektenbekämpfer“ in einen „Insektenretter“ zu verwandeln.
www.insect-respect.org
www.fliegenretten.de

 

Frank und Patrik Riklin gehen in ihrem Atelier für Sonderaufgaben der Frage nach, inwieweit sich das Potential der Kunst erweitert, wenn sie den repräsentativen Rahmen verlässt und direkt in politisch soziale Realitäten eingreift bzw. den Kontakt zu Lebensbereichen sucht, die „nichts“ mit Kunst zu tun haben. Wo liegt die Schnittstelle zwischen Kunst und Alltag, Wirtschaft und Gesellschaft? Wie verändert sich die Rolle des Künstlers, wenn Kunst dort platziert wird, wo man sie am wenigsten erwartet? Die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin rütteln an verschiedenen Systemen des Alltags und erschaffen neue Wirklichkeiten mit den Waffen der Kunst.
Was hat das mit uns zu tun? Was können wir von den beiden Konzeptkünstlern für unsere tägliche Arbeit lernen? Wir werden es gemeinsam herausfinden! Wir freuen uns, wenn an unserem System gerüttelt wird und wir vielleicht eine neue Wirklichkeit schaffen.

Wie immer ist auch die Zeit für informelle Gespräche, Spaß, Netzwerken und Nachsinnen, z.B. abends zwischen Party, Bar und Feuerschale.

 

Der Gedanke / Das Ziel

Bei den Lotsentagen geht es um Begegnung, Wiedersehen, Freundschaften und um kollegialen Austausch in einem inspirierenden, versteckten Tagungshaus in Mitten der Natur des Westerwaldes.

Die Themen erstrecken sich rund um Facilitation – Facilitating Change – Facilitative Leadership – Visual Facilitation.

Zielgruppe

Für uns sind ‚Alumnis’ alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Fortbildungen (Facilitator Curriclum, Facilitative Leadership, bikablo akademie & specials). Eingeladen sind auch Menschen, die unsere Arbeit in Beratungsprojekten kennengelernt haben und Menschen, die uns kennenlernen möchten.

Lotsentage

Das Programm

Sonntag, 08.10.2017: 14.00 – 19.00 Uhr anschl. Abendessen & Come Together
Montag, 09.10.2017: 09.00 – 16.00 Uhr

Der Ort

Seminarzentrum Grube Louise, Bergstrasse 1-5, 56593 Bürdenbach (Grube Louise), Tel.: 02687-2287 o. 1595, Fax: 02687-2566 www.grubelouise.de, GrubeLouise@t-online.de

Lotsentage Lotsentage Lotsentage

Organisatorisches

Der Teilnehmerbeitrag liegt bei…
Early Bird  bis 30.4.: 150,- EUR, netto,
Standard I  bis 31.8.: 190,- EUR, netto,
Standard II bis 7.09.: 220,- EUR, netto.
Die Kosten des Seminarzentrums Grube Louise werden vor Ort gezahlt und betragen 160,00 EUR netto. Darin enthalten sind 1 x Übernachtung, 1 x Frühstück, 3 x Kaffeepausen, 1 x Mittagessen, 1 x Abendessen und nicht-alkoholische Tagungsgetränke und anteilig die Raumkosten.

Gerne reservieren wir Ihnen ein Zimmer in der Grube. Alternativ gibt es die Möglichkeit der Tagungspauschale ohne Übernachtung/Frühstück: 114,00 EUR netto (eine Hotelliste kann angefordert werden) oder die Tagungspauschale im Matratzenlager (bitte Schlafsack mitbringen): 126,00 EUR netto.

Über „Zur Terminübersicht“ finden Sie die Liste aktueller Veranstaltungen. Dort befindet sich unter „Lotsentage 2017“ der Button für die Anmeldung („Training buchen“). Oder nutzen Sie den quick-link. Wir arbeiten mit XING Events.

 

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