Coyote Wintercamp (Natural Facilitator)


(Foto: Daniela Jahn)

Nächstes Wintercamp: 10.-12. Februar 2017, Beuerhof Tipidorf

Die Idee
Das Coyote Wintercamp bietet Ruhe, Reflexion, Retreat in der kalten Jahreszeit. Die Vulkaneifel ist für uns ein ganz besonderer Raum – ein Wildnis- und Naturraum. Mit der Neugier des Kindes entdecken wir, wie uns die Natur aufnimmt und ein Teil werden lässt. Wir erleben Zeit ohne Uhr, Raum ohne Wände und Abenteuer ohne Agenda. Wir sprechen über Aufmerksamkeit, Intuition, Achtgeben, Zeitlichkeit, Vorbereitung und natürliche Abfolgen/Abläufe, etc.
Die Praktiken der Wildnisschule eröffnen uns das Weite Feld der Zusammenhänge zwischen innerer und äußerer Arbeit… die Erfahrungen laden uns ein, aus dem Moment heraus zu lernen. Wir finden ganz individuell einen Pfad für unsere persönliche Entwicklung und stoßen auf natürliche Gaben und genuine Aspekte unserer Art und Weise an Dinge heranzugehen. Wir entdecken den Natural Facilitator in uns.

„Es ist unsere Überzeugung, dass alle Menschen mit den grundsätzlichen Anlagen zum ‚Natural’ ausgestattet sind. Denken wir z.B. an die Intuition, die Neugier, an den Sinn für das Schöne, das Rechte und Gute, die Gabe eines jeden Menschen, zu erschaffen, zu bewahren und zu führen.
‚Natural’ heißt auch Natur und Verbindung mit dem Leben. Im Kern des Begleitens, beim Facilitating, Coaching und Mentoring geht es um größere Fragen von Gemeinschaft, Verbindung und Zukunft auf Mutter Erde.  … Natural Facilitator sind Menschen, die eine Lichtung sind für das Leben, für Co-Existenz und letztlich auch für die Liebe zu allem, was ist. Dies sind ‚Naturals’ – natürliche Wegbereiter und Lebensbewahrer. „

Der Ort
Für solch eine Idee braucht es besondere Orte und Settings, die wir am Beuerhof mit seiner ungestörten Alleinlage  in Mitten der Vulkaneifel gefunden haben. Hier gibt es viel Weite, Raum und uralte, geweihte Plätze für besondere Erfahrungen und Prozesse. Ein Platz herzlicher Gastfreundschaft und ein Ort eigener Energien und Lehren.

Coyote Wintercamp - 5 von 6

Die Kommunikationslotsen waren hier gemeinsam mit Christina Baldwin und Ann Linnea mit ihrem „The Circle Way Praktikum“. Wir nutzten den Zauber der Vulkaneifel, den Wald, die Bäume und verschiedene Plätze für das gemeinsame Eintauchen in den Circle. Seit dem wuchs die Idee für das Coyote Camp.

 

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Ein Wort zum Coyoten
Der Coyote war bei vielen indigenen Völkern ein Lehrmeister. Insofern steht er als Namensgeber für das „Coyote Teaching“, eine Form des Lehrens, die aus unserer Sicht gerade in der heutigen Zeit ein neues Paradigma des Lernens, Lehrens und der Begleitung ermöglichen kann. Es ist weitgehend unbekannt, vielleicht auch unbequem. Wir denken, es kann einen hilfreichen Unterschied machen und in jedem Fall inspiriert es facilitative Haltungen und Praktiken. Wir bieten an, neben vielen praktischen Übungen, auch intellektuell in dieses Thema einzusteigen.

Fokus
Der Winter ist die Zeit der Einkehr und Kontemplation. Im Wintercamp können wir zur Ruhe finden. Zugleich naht der Frühling. Das Camp dient der Vorbereitung auf das Neue, die Geburt einer neuen Idee oder Initiative. Wir haben uns für das Element Feuer entschieden.
Feuermachen mit den eigenen Händen über Holzreibung ist ein inspirierender Schöpfungsakt. Es geht dabei um Kreation im wahrsten Sinne des Wortes um das „Erschaffen“. Dieser Prozess wird hautnah erlebt und kann eine sehr persönliche, tief gehende Erfahrung sein. Das Feuermachen hat eine handwerkliche Ebene und nicht zuletzt auch spirituelle Aspekte. Im Wintercamp haben wir Zeit und Raum, dies gemeinsam zu erleben.

Coyote Wintercamp - 2 von 6

Für wen geeignet?
Das Coyote Wintercamp richtet sich an alle Menschen, die die Natur zu jeder Jahreszeit lieben – auch den Winter. Es ist geeignet für Menschen, die tiefer einsteigen möchten in den Erfahrungsraum Natur und Wildnis, für Menschen, die Aufleben, wenn es einfach wird (Essenszubereitung am Feuer, Übernachtung im Tipi, etc.) und bei denen Initiativkraft erwacht, wenn sie draußen sind.
Wir denken an Menschen, die Interesse an persönlicher Entwicklung im Kontext der Natur & Wildnis haben gepaart mit der Inspiration und Freude, die durch das Erlernen von Wildnisfähigkeiten entsteht. Das Coyote Wintercamp ist praxisorientiert und zeitlich entspannt. Wir ermöglichen Zeit für persönliche Erfahrungen und Erkundungen sowie Zeit für Zusammenarbeit, Austausch und Reflexion in der Gruppe.
Wir denken an Menschen in Prozessbegleitung, Beratung und Führung sowie an Menschen, die sich professionell oder interessehalber mit Entwicklung und Lernen von und in der Natur beschäftigen.
Wir denken an Menschen, die im Bereich „Meetings“ und/oder „Change“ arbeiten und die nach Alternativen zum konventionellen Konferenzraum oder der Methode „Powerpoint“ suchen.
Wichtig ist: Für uns sind alle Menschen ohnehin Naturals – „natürliche Wegbereiter und Lebensbewahrer“ – und wir können mit- und voneinander lernen.

Coyote Wintercamp - 1 von 6

Inhalte
Wir nutzen vor Ort entstehende Gelegenheiten für das gemeinsame Erkunden und Lernen. Das Programm orientiert sich somit am Geschehen. Die Praxis steht im Fokus. Storytelling, Talking-Stick-Runden und Teachings am Campfeuer und in der Natur sorgen für Haltepunkte der Besinnung und Reflexion. Folgende Stichpunkte sind als Beispiele zu verstehen – nicht als Agenda:

•    Coyote Teaching
•    verschiedene indigene Feuertechniken
•    Drillbogen-Set herstellen
•    Wildnisküche
•    Von Herzen sprechen ((Talking Stick – The Circle Way))
•    Schalen brennen
•    Schnitzen
•    Wildnis-Regeln „The Sacred Order“

 

Begleiter

Holger Scholz
… ist Gründer der Kommunikationslotsen. Er arbeitet als Facilitator  für Menschen, die als Gruppe, Team oder Gesamtorganisation Zukunft gestalten und ihr eigenes Zusammenwirken dabei deutlich weiter entwickeln und letztlich verbessern wollen. Vieles von dem, was Holger Scholz in seiner Arbeit umsetzt, entspringt seiner Ausbildung als Facilitator, gepaart mit persönlichen Erfahrungen mit indianischen Traditionen und Kulturtechniken, mit denen er als 25-Jähriger in Kontakt kam. Vor wenigen Jahren absolvierte er die Ausbildung zum Wildnislehrer bei Uwe Belz basierend auf den Lehren der „Wilderness & Tracker School“ des amerikanischen Fährtenlesers, Scout- und Wildnisexperten Tom Brown. Holger ist auf dem Beuerhof aufgewachsen und ermöglicht einen direkten Zugang zu den Lehren des Platzes sowie zu den dort vorzufindenden Orten und Möglichkeiten.

 

Kosten

Early Bird – bis 31.12.2016: netto 500,00 EUR

Standard I – 01.01.-10.02.2017: netto 580,00 EUR

inkl. Übernachtungs- und Verpflegungskosten
zzgl. gesetzliche MwSt.

 

Organisatorisches
Beginn: Freitag, 10.02.2017 um 11:00
Ende: Sonntag, 12.02.2017 um 16:00

Zur Vorbereitung senden wir allen angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ausführliche Liste „Was mitzubringen ist“. Die darin enthaltenen Ausrüstungsgegenstände sind handelsüblich und in nahezu jedem Haushalt vorhanden (Es sind in der Regel keine besonderen Ausgaben bzw. Anschaffungen notwendig). Die folgende Auflistung umreißt vorab das Wichtigste, geht aber nicht ins Detail:
•    Gemeinsame Unterkunft im großen Tipi (Schlafsack, Isomatte)
•    Mahlzeiten werden gemeinsam zubereitet (Kochen am Feuer)
•    WC & Gemeinschaftsduschen im Stall
•    Wintertaugliche Outdoor-Kleidung & Schuhwerk
•    Kein Handy oder ähnliches Device im Wintercamp (Es gibt eine zentrale Camp-Telefonnummer, die vorab bekannt gemacht wird.)

 

Zur Terminübersicht

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