Unconferencing

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Die Art und Weise, wie Meetings und Konferenzen laufen, erzählt viel über die Kultur, Werte und Grundannahmen einer Organisation.
Gleiches gilt für Trainings und Fortbildungsprogramme. Möchten Sie Ihr Management, Ihre Organisation, Ihr Team, Ihren Bereich weiterentwickeln? Beginnen Sie damit, anders an Meetings und Konferenzen heranzugehen. Es kann direkt losgehen.

Was ist eine Unkonferenz?

Bei Wikipedia wird eine so genannte „Unkonferenz” als ein „Kongress oder eine Tagung bezeichnet, die sich in bewusster Abwendung von traditionellen Organisationsformen ohne zuvor festgelegtes Thema und ohne Trennung zwischen Publikum und Vortragenden entwickelt”.

Es geht hier um Mitmach-Konferenzen, in denen die radikale Selbstorganisation das Prinzip ist. Ähnlich dem Open Space bringen Teilnehmer ihre Themen und Anliegen ein, halten Vorträge und treffen sich nach dem Gesetz der zwei Füße (wie auch bei BarCamps).

Diese neuen Konferenzformen vermeiden Kommando und Kontrolle, leben von echter Begegnung auf gleicher Augenhöhe, sind sehr direkt, stark beteiligungsorientiert, transparent und für Teilnehmende meist kostenlos. Eine echte Graswurzelbewegung.

Worin liegt das Potential?

Das hohe Maß an Selbstorganisation, Hierarchiefreiheit und Unmittelbarkeit führt in der Regel zu effektiveren, bedeutungsvolleren Zusammenkünften, bei denen nicht die Struktur oder Methode im Vordergrund steht sondern die Teilnehmenden, ihre Themen und Ideen für die Zukunft sowie eine echte Kultur der Zusammenarbeit.

Unconferencing der Kommunikationslotsen

In unserer Arbeit bemerken wir immer wieder positive Verhaltensänderungen und die Entwicklung besonderer sozialer und kommunikativer Fähigkeiten im „Unconferencing“-Modus. Und hinzu kommt: es macht allen Beteiligten viel mehr Spaß als in üblichen Settings. Das Beziehungsangebot ist ein ganz anderes. Es kommt mehr dabei heraus. Diese Entdeckung machten wir nicht nur im Rahmen von Konferenzen, sondern auch bei Meetings, Teamentwicklungen und Trainings. Aus diesem Grund ist „Unconferencing“, wie wir es nennen, nicht nur ein Ansatz für die andere Tagung bzw. Konferenz, sondern auch für den Bereich der Team-, Personal- und Führungsentwicklung.

Neue Perspektiven der Führung und Zusammenarbeit erleben – entdecken wie eine Kultur entsteht – Konferieren und zu Ergebnissen kommen, die von allen mit ganzem Herzen getragen werden – die Fähigkeit zum echten Dialog entwickeln – ein funktionierender Organismus werden – miteinander arbeiten, aber anders – darum geht es bei allem, was wir „Unconferencing“ nennen.

„Unconferencing“ ist eines der „on the edge“-Themen der  Lotsen. Das Arbeiten ohne Kommando und Kontrolle und „auf Augenhöhe“ ist dabei ein wesentlicher Baustein. Diese Themen entspringen unserer eigenen, persönlichen Entwicklung, die wir gerne mit unseren Klienten, Partnern und Freunden teilen.

Haben Sie Interesse an einem unverbindlichen Gespräch? Dann melden Sie sich gerne bei uns unter 0221-9893 6863 oder unter info@kommunikationslotsen.de

 


Kundenfeedback „Unconferencing“

Referenz: Projekt »Operational Excellence«

»Derzeit arbeiten wir gemeinsam mit einer Gruppe von Kollegen in einem hochinteressanten und bahnbrechenden Projekt. An dessen Anfang stand die Frage, was eine Operationseinheit aus sich selbst heraus zu einem herausragenden Auftritt der Company beitragen könnte? Was determiniert hervorragende Leistungen der Mitarbeiter? Und kommt dies dann in der letzten Konsequenz auch beim Endkunden an? Die bisher herausragende Leistung des „Unconferencing“-Ansatzes bestand darin, dass gerade in der Anfangsphase des Projekts die richtigen Fragen gestellt wurden, um uns voran zu bringen. Überzeugend war der spielerische Wechsel von strukturierter Methodik und genutzer Kreativität.
„Unconferencing“ lieferte uns angrenzende oder auch fremde Kultur- und Interaktionsbereiche für unsere Teamarbeit. Zu jeder Zeit schien es so, als würde der Ansatz für uns stets noch ein As im Ärmel bereit halten, mit dem das Spiel für die Gruppe gewonnen wird. Obwohl die Facilitator persönlich emotional und fachlich hochgradig beteiligt erschienen, behielten sie doch zu jeder Zeit die Orientierung und forderten die Gruppe immer wieder auf, Ihre eigene Verhaltensweise zu reflektieren. Die Mitglieder der Gruppe akzeptieren und schätzen die externen Facilitator als hochgradig persönlich engagierte Consultants, denen das Projekt auch über den Auftrag hinaus bedeutsam erscheint (wahrlich eine seltene Spezies).«

Oliver Krawinkel, Operations Support Manager, Aral AG

Referenz: Team-Offsite »Unconferencing«

»Der behutsame Mix aus Workshopcharakter und spirituellen Elementen öffnet die Köpfe und Herzen der Teilnehmer. Das Team fühlte sich so gut aufgehoben, dass sich alle von Anfang an auf den gemeinsamen Prozess eingelassen haben, obwohl einige Mitarbeiter neu im Team waren. Beeindruckt hat mich unter anderem wie rasch und mit welcher Selbstverständlichkeit den Teilnehmern klar wurde was sie als Team wirklich brauchen um erfolgreich zu sein – und wie sie sich dabei gegenseitig unterstützt haben.«
Claudia Schmengler, Change Managerin, Corporate IT, Deutsche Telekom AG

Referenz: Teamentwicklung

»Im Vergleich zu anderen Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen stand „der Mensch“ und erst an zweiter Stelle, die mit ihm verbundene Aufgabe bzw. Funktion im Mittelpunkt. Dieser „befreiende“ bzw. „frei-machende“ Aspekt eröffnete viele neue Perspektiven:
Die Chance, Kolleginnen ein Stück kennen zu lernen, die mir bislang nur „von der Telefonliste“ bekannt waren… die Chance, Kollegen und Kollegen, die ich seit längerem kenne, besser kennen und verstehen zu lernen… die Chance, durchzuatmen und aufzutanken… die Chance, eine mich bewegende Frage in den Raum zu stellen und mit methodischer Unterstützung der Leitung und kollegialer Beratung nach Lösungen und Antworten zu suchen… die Chance, viele neue Methoden der Problem- und Konfliktlösung kennen zu lernen. Die Chance, in überaus angenehmer und offener Atmosphäre „Gruppe“ zu erleben und mit sehr netten Menschen zusammen zu sein. Die Chance, exemplarisch für meinen Berufsalltag, aber auch „nur für mich persönlich“ viele neue Ideen und Impulse aufzunehmen.«
Elisabeth Bially, Misereor, Referentin und Teamleiterin

Referenz: High Performance-Initiative

»Der Verzicht auf eine starre Agenda, das Arbeiten in flexiblen Gruppen sowie das Betonen einer Gesprächskultur statt Vorträge hat eine offene Atmosphäre geschaffen, in der an den wirklichen Herausforderungen gearbeitet werden konnte.«
Christian Twehues, Corporate VP Application Services, Henkel KGaA